Damit Sprechen, Schlucken und Verstehen wieder leicht fallen
Ob dein Kind Laute noch nicht richtig bildet, dein Baby Schwierigkeiten bei der Nahrungsaufnahme hat, deine Stimme häufig heiser klingt oder du nach einem Schlaganfall wieder sprechen und schlucken lernen möchtest: Hannah Heim begleitet dich mit individueller, ganzheitlicher Logopädie – einfühlsam, kompetent und mit modernsten Methoden.
„Das Menschlichste, was wir haben, ist doch die Sprache." – Theodor Fontane
Seit über 15 Jahren begleitet Hannah Heim Menschen jeden Alters dabei, ihre Kommunikationsfähigkeit zu verbessern – mit Empathie, Fachkompetenz und einem ganzheitlichen Blick auf den Menschen.
Werdegang
Fortbildungen
Behandlungsphilosophie
Jeder Mensch ist individuell – und so muss auch die Therapie sein. Ich nehme mir Zeit für eine ausführliche Diagnostik, entwickle alltagstaugliche Konzepte und arbeite eng mit Familien, Ärzten und anderen Therapeuten zusammen. Mein Ziel: Dass Kommunikation gelingt und (wieder) Freude macht.
Besonders wichtig ist mir der ganzheitliche Ansatz. Als erfahrene Therapeutin und Mutter schaue ich nicht nur auf Mund und das Gesagte/die Äußerungen, sondern auf den ganzen Menschen. Oft finde ich bisher übersehene Ursachen – ein verspannter Kiefer, ein verkürztes Zungenband, eine ungünstige Körperhaltung, unbewusste Angewohnheiten. Wenn wir diese Ursachen mitbehandeln, sind die Fortschritte oft viel schneller und nachhaltiger.
Persönliches:
Hannah lebt in Rheinstetten, liebt es, mit Menschen zu arbeiten – besonders mit Kindern. In ihrer Freizeit spielt sie Klavier und ist gerne mit ihrer Familie in der Natur unterwegs.
0163 / 727 8771
info@heim-logopaedie.de
Öffnungszeiten: Mo-Fr | 8.00 – 13.00 Uhr
Sprechzeiten: nachmittags
Anmeldebogen herunterladen: Anmeldeformular [PDF]
Dein Kind ersetzt Laute („Tinderdarten“ statt „Kindergarten“), lässt sie weg („Bume“ statt „Blume“) oder bildet sie falsch? Das nennt man Dyslalie oder phonologische Störung. Manche Kinder haben Schwierigkeiten mit bestimmten Lauten wie „Sch“, „R“, „K“ oder „G“, andere sind generell schwer zu verstehen.
Typische Anzeichen:
Meine Therapie ist spielerisch und kindgerecht aufgebaut. Ich verbessere mit deinem Kind die auditive Wahrnehmung für Laute, bahne schwierige Laute gezielt an, trainiere die Mundmotorik (Lippen, Zunge, Kiefer), integriere die Übungen in den Alltag mit Spielen, Liedern und Geschichten und beziehe die Eltern eng ein, damit zuhause weiter geübt werden kann.
Erfolgsaussichten: Diese hängen stark vom Störungsbild, der Motivation des Kindes und der Mitarbeit der Eltern ab.
Optimaler Therapiebeginn: mit 3,5 Jahren sollte dein Kind alle Laute (außer /Sch/) korrekt bilden und einsetzen können. Wenn dies nicht der Fall ist, bitte den Kinderarzt oder den HNO um ein Rezept für Logopädie und warte nicht ab, bis dein Kind 5 Jahre alt ist. Je früher ungünstige Muster durchbrochen werden, umso schneller können sie aufgelöst, in die richtige Bahn gelenkt werden und Spätfolgen bleiben aus.
Sollte der Arzt anderer Meinung sein, bitte ihn um ein Rezept für eine logopädische Erstdiagnostik mit zunächst nur 3 Terminen. Dann kann ich mir ein Bild machen, dich ausführlich beraten und den Therapiebeginn ggf. tatsächlich auf später verschieben.
Dein Baby verweigert die Flasche, würgt beim Brei oder mag nur ganz bestimmte Konsistenzen? Fütterstörungen können viele Ursachen haben: anatomische Besonderheiten (z.B. verkürztes Zungenband), sensorische Probleme (Überempfindlichkeit bei Geschmack oder Konsistenz), traumatische Erfahrungen (z.B. nach Intubation oder schmerzhaften medizinischen Eingriffen) oder motorische Schwierigkeiten (schwache Mundmuskulatur).
Symptome bei Babys und Kleinkindern:
Meine spezialisierte Behandlung beginnt mit einer gründlichen Ursachenanalyse: Ist die Anatomie in Ordnung (Zungenband, Gaumen)? Wie ist die Mundmotorik entwickelt? Gibt es sensorische Auffälligkeiten? Dann arbeiten wir mit orofazialer Stimulation (gezielte Übungen für Lippen, Zunge, Kiefer), sensorischer Integration (behutsames Heranführen an verschiedene Geschmäcker und Konsistenzen), intensiver Elternberatung und Essenscoaching sowie interdisziplinärer Zusammenarbeit mit Kinderärzten, Stillberatern und bei Bedarf Ergotherapeuten.
Wichtig: Frühzeitiges Handeln verhindert Langzeitfolgen wie Gedeihstörungen, orale Aversion (Angst vor Essen) oder soziale Probleme beim gemeinsamen Essen.
Das Zungenband (Frenulum linguae) ist eine kleine Hautfalte unter der Zunge. Ist es zu kurz oder zu straff, kann es die Zungenbeweglichkeit einschränken – mit Folgen für Trinken, Essen, Sprechen und sogar Atmung.
Symptome bei Babys:
Symptome bei Kindern:
Meine Zungenband-Spezialisierung:
Ich bin auf die Diagnostik und Behandlung von Zungenbandproblemen spezialisiert. Ich kann beurteilen, ob ein verkürztes Zungenband vorliegt und ob eine Behandlung notwendig ist.
Ablauf:
Logopädische Nachsorge umfasst:
Tipp: Auch wenn das Zungenband schon vor Jahren durchtrennt wurde, aber Probleme geblieben sind, kann Logopädie noch helfen!
Die klassische logopädische Therapie kann bei vielen Störungsbildern mit osteopathischen Techniken kombiniert werden. Der Zusammenhang zwischen Strukturen und Funktionen wird genutzt um ein besseres Therapieergebnis zu erzielen.
Ich bin auf diese besondere Therapieform spezialisiert.
Warum OsLo?
Viele Stimm- und Schluckprobleme haben ihre Ursache nicht nur im Mund- und Rachenraum, sondern in muskulären Verspannungen, Fehlhaltungen oder Blockaden im gesamten Körper. Ein klassisches Beispiel: Eine verspannte Nackenmuskulatur kann die Stimmbildung beeinträchtigen. Ein blockiertes Kiefergelenk kann das Schlucken erschweren. Ein verspanntes Zwerchfell beeinflusst Atmung und Stimme.
Wann wird OsLo eingesetzt?
So funktioniert OsLo:
Hannah untersucht nicht nur Mund, Rachen und Kehlkopf, sondern auch Nacken, Kiefer, Schultern, Zwerchfell und Haltung. Durch sanfte manuelle Techniken löst sie Verspannungen, mobilisiert blockierte Bereiche und verbessert die Beweglichkeit – parallel zur klassischen Stimm- oder Schlucktherapie.
Praxisbeispiel:
Vorteile von OsLo:
Interdisziplinäre Zusammenarbeit: Bei komplexen Fällen arbeitet Hannah eng mit unserer Physiotherapie und Osteopathie zusammen – alles unter einem Dach!
Nach einem Schlaganfall, einer Hirnblutung oder einem Schädel-Hirn-Trauma kann das Sprachzentrum im Gehirn geschädigt sein. Betroffene haben dann Schwierigkeiten beim Sprechen, Verstehen, Lesen oder Schreiben – obwohl die Intelligenz erhalten ist. Das nennt man Aphasie.
Meine Aphasie-Therapie:
Die ersten Wochen und Monate nach dem Schlaganfall sind entscheidend – das Gehirn ist in dieser Zeit besonders lernfähig (Neuroplastizität). Deshalb biete ich intensive, hochfrequente Behandlung an (auf Wunsch 3-5x pro Woche statt der üblichen 1-2x).
Zusätzlich behandle ich:
Logopädie ist viel mehr als „nur“ Sprachtherapie. Sie hilft bei allen Störungen rund um Sprechen, Sprache, Stimme, Schlucken und Kommunikation – vom ersten Lebenstag über die frühkindlichen Entwicklung bis ins hohe Alter und bis zum letzten Atemzug.
Für dein Kind kann Logopädie hilfreich sein, wenn es undeutlich spricht oder Laute weglässt, lispelt oder die Zunge beim Sprechen zwischen den Zähnen liegt, die Sprachentwicklung verzögert ist (Late Talker), Schwierigkeiten beim Trinken oder Essen hat, ein verkürztes Zungenband hat oder stottert. Die ersten Lebensjahre sind entscheidend für die Sprachentwicklung – je früher wir unterstützen, desto besser die Prognose.
Für Erwachsene kommt Logopädie zum Einsatz, wenn die Stimme heiser, kratzig klingt oder schnell ermüdet (Dysphonie), Schwierigkeiten beim Schlucken auftreten (Dysphagie), nach einem Schlaganfall das Sprechen schwerfällt (Aphasie), die Aussprache undeutlich ist (Dysarthrie) oder wenn du viel mit der Stimme arbeitest und Prävention brauchst (Lehrer, Erzieher, Sänger). Auch im Erwachsenenalter kann Logopädie enorm helfen – es ist nie zu spät!
Wann sollte ich handeln?
Grundsätzlich gilt: Je früher, desto besser. Bei Kindern sind die ersten Lebensjahre entscheidend für die Sprachentwicklung. Aber auch im Erwachsenenalter kann Logopädie enorm helfen – etwa nach neurologischen Ereignissen oder bei chronischen Stimmproblemen.
Du bist unsicher? Ruf einfach an – im Erstgespräch klären wir gemeinsam, ob Logopädie für dich oder dein Kind sinnvoll ist.

Die Sprachentwicklung verläuft bei jedem Kind unterschiedlich – aber es gibt Orientierungswerte. Wenn dein Kind mit 2 Jahren weniger als 50 Wörter spricht, spricht man von einem Late Talker. Mit 3 Jahren sollte ein Kind in Zwei-Wort-Sätzen sprechen („Mama Auto“), mit 3,5 Jahren sollten alle Laute korrekt gebildet werden und mit 4 Jahren in vollständigen Sätzen gesprochen werden können.
Häufige Gründe für Kinder-Logopädie:
Unsere kindgerechte Therapie ist spielerisch gestaltet – mit Spielen, Liedern, Bilderbüchern und viel Bewegung. Kinder lernen am besten, wenn es Spaß macht! Die Eltern werden eng einbezogen, bekommen Übungen für zuhause und lernen, wie sie ihr Kind im Alltag unterstützen können.
Besonderheit Myofunktionelle Therapie:
Wenn die Zunge dauerhaft gegen die Zähne drückt (infantiles Schluckmuster), kann das zu Zahnfehlstellungen führen. Hier arbeiten wir oft mit Kieferorthopäden zusammen: Erst Logopädie (Zungenposition korrigieren, physiologisches Schluckmuster erlernen), dann oder parallel Zahnspange. Sonst schiebt die Zunge die Zähne nach der Zahnspangenbehandlung wieder zurück!

Stimmstörungen (Dysphonie) sind bei Erwachsenen sehr häufig – besonders bei Menschen, die viel sprechen (Lehrer, Erzieher, Call-Center-Mitarbeiter, Verkäufer). Die Stimme wird heiser, kratzig, brüchig oder fällt ganz aus.
Ursachen:
Meine Stimmtherapie umfasst:
Prävention für Berufssprecher: Auch ohne akute Probleme ist ein Stimm-Check sinnvoll – ich zeige dir, wie du deine Stimme langfristig gesund hältst.

Schluckstörungen (Dysphagie) treten häufig nach Schlaganfällen, bei neurodegenerativen Erkrankungen (Parkinson, MS, ALS) oder nach Tumoroperationen im Kopf-Hals-Bereich auf.
Symptome:
Meine Dysphagie-Therapie:
Wichtig: Unbehandelte Dysphagien können lebensbedrohlich sein (Aspirationspneumonie)! Bei Schluckproblemen immer zum Arzt und zur Logopädie.
Als Faustregel: Wenn dein Kind mit 2 Jahren weniger als 50 Wörter spricht, mit 3 Jahren nicht in Sätzen spricht oder mit 3,5 Jahren Laute falsch bildet. Im Zweifel: Anrufen und beraten lassen!
Das hängt von der Störung ab. Leichte Aussprachestörungen: 10-20 Sitzungen. Sprachstörungen nach Schlaganfall: mehrere Monate bis Jahre.
Meist 1-2x pro Woche. In akuten Fällen (z.B. Schlaganfall) kann hochfrequente Therapie (3-5x/Woche) sinnvoll sein.
Ja! Logopädie lebt von der Übertragung in den Alltag. Hannah gibt dir einfache, umsetzbare Hausaufgaben mit.
Ja, als Selbstzahler. Das ist z.B. für Stimmtrainings, Dialektreduktion oder Präventionskurse möglich.
Keine – die Begriffe werden synonym verwendet. In Deutschland ist „Logopädie“ üblich.
Ja! Gerade bei Kindern (2-5 Jahre) sind die Erfolgsaussichten sehr gut. Bei Erwachsenen geht es um Strategien zur Reduktion und Akzeptanz.
Die klassische logopädische Therapie kann bei vielen Störungsbildern mit osteopathischen Techniken kombiniert werden. Der Zusammenhang zwischen Strukturen und Funktionen wird genutzt um ein besseres Therapieergebnis zu erzielen. Besonders effektiv bei Stimm- und Schluckstörungen.