Ganzheitlich behandelt, nachhaltig gesund
Chronische Schmerzen, die immer wiederkommen? Beschwerden ohne klare Ursache? Osteopathie findet Zusammenhänge, die andere übersehen – mit sanften manuellen Techniken behandeln wir nicht nur Symptome, sondern die wahre Ursache.
„Der Körper ist eine Einheit – wenn wir diese Einheit verstehen, können wir heilen."
Timo Huck ist staatlich anerkannter Physiotherapeut und qualifizierter Osteopath. Mit über 8 Jahren Erfahrung in beiden Bereichen verbindet er klassische Physiotherapie mit ganzheitlicher Osteopathie – für eine optimale Behandlung.
Werdegang
Behandlungsphilosophie
„Viele Patienten kommen zu mir und sagen: ‚Ich war schon überall, niemand findet die Ursache.‘ Genau hier setzt Osteopathie an. Ich nehme mir Zeit für eine ausführliche Untersuchung – nicht nur der schmerzenden Stelle, sondern des gesamten Körpers. Oft finde ich Zusammenhänge, die vorher übersehen wurden: Eine alte Knöchelverletzung kann heute Rückenschmerzen verursachen. Ein verspanntes Zwerchfell kann Nackenbeschwerden auslösen. Verdauungsprobleme können sich als Rückenschmerzen zeigen.
Mein Ziel ist nicht, nur die Symptome zu unterdrücken, sondern die wahre Ursache zu finden und zu behandeln. Mit sanften manuellen Techniken aktiviere ich die Selbstheilungskräfte des Körpers – nachhaltig und ohne Nebenwirkungen.“
Besonderheit
Als ausgebildeter Physiotherapeut und Osteopath kann Timo beide Welten optimal verbinden. Bei uns im Gesundheitsforum arbeiten Physiotherapie, Osteopathie, Trainingstherapie und Logopädie Hand in Hand – zum optimalen Nutzen für dich.
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Termine nach Vereinbarung
Osteopathie ist eine ganzheitliche, manuelle Medizin, die 1874 von dem amerikanischen Arzt Andrew Taylor Still entwickelt wurde. Sie basiert auf der Erkenntnis, dass der Körper eine funktionelle Einheit ist – alles ist miteinander verbunden. Eine Blockade im Becken kann Nackenschmerzen verursachen, Verdauungsprobleme können sich als Rückenschmerzen zeigen, alte Knöchelverletzungen können zu Knieproblemen führen.
1. Der Körper ist eine Einheit: Knochen, Muskeln, Organe, Nerven, Blutgefäße – alles ist über Bindegewebe (Faszien) miteinander verbunden und beeinflusst sich gegenseitig.
2. Struktur und Funktion beeinflussen sich: Eine blockierte Wirbelsäule beeinträchtigt die Nervenfunktion. Ein verspanntes Zwerchfell kann die Atmung stören. Ein verschobenes Becken verändert die Statik des gesamten Körpers.
3. Der Körper besitzt Selbstheilungskräfte: Der Osteopath hilft dem Körper, diese Kräfte zu aktivieren. Wir behandeln nicht die Krankheit, sondern unterstützen den Körper dabei, sich selbst zu heilen.
Osteopathie ersetzt keine Notfallmedizin – bei akuten schweren Erkrankungen gehörst du zum Arzt. Aber bei chronischen Beschwerden, funktionellen Störungen und zur Prävention ist Osteopathie eine wertvolle Ergänzung zur Schulmedizin.

Die parietale Osteopathie behandelt den Bewegungsapparat: Knochen, Muskeln, Gelenke, Bänder, Sehnen und Faszien. Sie ist der Teil der Osteopathie, der der Physiotherapie am ähnlichsten ist – aber mit einem ganzheitlicheren Blick.
Was behandeln wir?
Mit sanften manuellen Techniken lösen wir Gelenkblockaden, mobilisieren steife Wirbelsäulenabschnitte, behandeln verspannte Muskulatur und lösen verklebte Faszien. Anders als in der Physiotherapie schauen wir aber nicht nur lokal auf das Problem, sondern suchen nach Zusammenhängen im gesamten Körper.
Beispiel Rückenschmerzen: Du hast Schmerzen im unteren Rücken. Der Physiotherapeut behandelt die lokale Verspannung. Der Osteopath untersucht zusätzlich: Ist das Becken verschoben? Gibt es eine Beinlängendifferenz? Ist die Hüfte blockiert? Haben alte Verletzungen Kompensationsmuster geschaffen? Erst wenn wir die Ursachenkette verstehen, können wir nachhaltig behandeln.
Techniken der parietalen Osteopathie:
Wann sinnvoll?

Die viszerale Osteopathie behandelt innere Organe und ihre Beziehungen zum Bewegungsapparat. Das klingt zunächst ungewöhnlich – aber tatsächlich sind Organe über Bindegewebe mit der Wirbelsäule verbunden. Verklebungen, Entzündungen oder Funktionsstörungen können sich auf den Rücken auswirken.
Wie hängen Organe und Rücken zusammen?
Jedes Organ ist über Faszien, Bänder und Aufhängestrukturen mit der Wirbelsäule verbunden. Wenn ein Organ in seiner Beweglichkeit eingeschränkt ist (z.B. durch Narben nach OP, chronische Entzündung oder Verklebungen), zieht es an der Wirbelsäule – und kann dort Schmerzen verursachen.
Typische Beispiele:
Wie behandeln wir Organe?
Sehr sanft! Mit rhythmischen, weichen Griffen mobilisieren wir Organe, lösen Verklebungen und verbessern die Durchblutung. Das ist nicht schmerzhaft – die meisten Patienten empfinden es als sehr angenehm.
Wann ist viszerale Osteopathie sinnvoll?

Die craniosacrale Osteopathie behandelt das System zwischen Schädel (Cranium) und Kreuzbein (Sacrum): Schädelknochen, Kreuzbein, Hirn- und Rückenmarkshäute sowie die Hirnflüssigkeit (Liquor).
Wie entstehen Störungen?
Blockaden können durch verschiedene Faktoren entstehen: Traumata (Unfälle, Stürze auf den Kopf), Geburtstraumata (besonders bei Saugglocke, Zange oder Kaiserschnitt), chronischer Stress, Kieferprobleme (Zähneknirschen) oder Entzündungen.
Behandlungstechnik
Craniosacrale Osteopathie ist extrem sanft – es sind kaum spürbare, minimale Berührungen am Schädel und Kreuzbein. Trotzdem können die Wirkungen tiefgreifend sein. Viele Patienten berichten von tiefer Entspannung während der Behandlung, manche schlafen ein.
Wann ist craniosacrale Osteopathie sinnvoll?
Besonders wirksam bei Babys:
Durch die Geburt – besonders bei Saugglocke, Zange oder Kaiserschnitt – können Schädelknochen verschoben oder verdreht sein. Das Baby hat dann oft Probleme: Schreien (Schreibaby), Trinkschwierigkeiten, Asymmetrien (Kopf immer zur gleichen Seite gedreht), Blähungen. Craniosacrale Osteopathie kann diese Geburtstraumata sanft lösen.
Osteopathie ist besonders wertvoll, wenn klassische Behandlungen nicht den gewünschten Erfolg bringen oder wenn du nach der Ursache – nicht nur Symptomen – suchst.
Chronische Beschwerden, die immer wiederkommen
Du warst schon bei verschiedenen Ärzten und Therapeuten, die Beschwerden werden kurz besser, kommen aber immer wieder? Das ist typisch, wenn nur das Symptom behandelt wird, nicht die Ursache. Osteopathie sucht nach dem „Warum“: Warum kommen deine Nackenschmerzen immer wieder? Liegt es am Kiefer? Am Zwerchfell? An einer alten Verletzung, die der Körper kompensiert?
Beschwerden ohne klare Diagnose
Manchmal findest du einfach keine Erklärung für deine Beschwerden. Alle Untersuchungen beim Arzt sind unauffällig, aber dir geht es trotzdem nicht gut. Diffuse Schmerzen, Verspannungen, Erschöpfung, Verdauungsprobleme. Hier kann Osteopathie oft helfen, weil wir funktionelle Störungen erkennen, die in bildgebenden Verfahren nicht sichtbar sind.
Nach Operationen
Nach einer OP entstehen oft Kompensationsmuster: Der Körper schont die operierte Stelle, andere Bereiche müssen mehr arbeiten, Narben verkleben. Das führt zu neuen Beschwerden an ganz anderen Stellen. Osteopathie kann diese Muster auflösen und den Körper zurück in seine natürliche Balance bringen.
Prävention und Gesundheitsoptimierung
Du hast keine akuten Beschwerden, willst aber präventiv etwas für deine Gesundheit tun? Osteopathie ist wie ein „Check-up“ für deinen Körper. Wir finden kleine Blockaden und Dysbalancen, bevor sie zu echten Problemen werden.
Als Ergänzung zu anderen Therapien
Osteopathie ersetzt keine andere Therapie, sondern ergänzt sie ideal. Viele unserer Patienten kombinieren Physiotherapie (für gezieltes lokales Training) mit Osteopathie (für ganzheitliche Ursachenbehandlung). Diese Kombination ist oft am effektivsten.

Während der Schwangerschaft
Der Körper verändert sich in der Schwangerschaft enorm: Das Becken weitet sich, die Statik verschiebt sich durch den wachsenden Bauch, Hormone lockern Bänder und Gelenke. Das kann zu Beschwerden führen: Rückenschmerzen, ISG-Blockaden, Symphysenschmerzen (vorne am Becken), Sodbrennen, Atembeschwerden.
Osteopathie in der Schwangerschaft ist sanft, sicher und kann diese Beschwerden oft deutlich lindern. Wir mobilisieren das Becken, entlasten die Wirbelsäule, behandeln das Zwerchfell (hilft bei Sodbrennen und Atemnot) und bereiten den Körper optimal auf die Geburt vor.
Nach der Geburt
Die Rückbildung ist eine wichtige Phase, in der der Körper sich wieder zurückbilden soll. Aber oft bleiben Probleme: Das Becken steht noch schief, ISG-Blockaden sind geblieben, der Beckenboden ist geschwächt, Narben nach Kaiserschnitt oder Dammschnitt verkleben.
Osteopathie nach der Geburt hilft, das Becken zu korrigieren, Narben zu mobilisieren und den Körper zurück in seine natürliche Balance zu bringen. Ideal in Kombination mit Rückbildungsgymnastik und bei Bedarf Beckenboden-Physiotherapie.

Osteopathie für Babys
Die Geburt ist für Babys ein enormes Ereignis – der Kopf wird zusammengedrückt, die Wirbelsäule gebogen, der ganze Körper muss sich durch einen engen Geburtskanal zwängen. Normalerweise reguliert sich das in den ersten Tagen von selbst. Aber manchmal bleiben Verschiebungen oder Verspannungen zurück – besonders bei schweren Geburten, Saugglocke, Zange oder Kaiserschnitt.
Typische Anzeichen, dass dein Baby osteopathische Behandlung brauchen könnte:
Wie läuft Baby-Osteopathie ab?
Sehr, sehr sanft! Die Behandlung ist für Babys nicht schmerzhaft – im Gegenteil, die meisten schlafen dabei ein. Mit minimalen, kaum sichtbaren Berührungen lösen wir Verspannungen im Schädel, mobilisieren die Wirbelsäule und entspannen das Nervensystem. Meist sind 2-4 Sitzungen ausreichend.
Osteopathie für Kinder
Auch ältere Kinder profitieren von Osteopathie: Bei Wachstumsschmerzen, Haltungsproblemen, nach Stürzen und Unfällen, bei Konzentrationsschwierigkeiten oder Kopfschmerzen. Die Behandlung ist spielerisch und kindgerecht – wir nehmen uns viel Zeit und erklären alles genau.
Nein, Osteopathie kann ohne ärztliches Rezept durchgeführt werden. Du kannst jederzeit einen Termin vereinbaren.
Viele gesetzliche Krankenkassen bezuschussen Osteopathie mit 40-60€ pro Sitzung (meist 3-6 Sitzungen/Jahr). Private Versicherungen und Zusatzversicherungen übernehmen oft mehr. Prüfe das am besten vorab bei deiner Kasse!
Das ist individuell. Bei akuten Beschwerden oft 1-3 Sitzungen, bei chronischen Problemen 3-6 Sitzungen. Nach jeder Behandlung besprechen wir, ob weitere Termine sinnvoll sind.
Nein, osteopathische Behandlungen sind in der Regel nicht schmerzhaft. Die Techniken sind sanft und behutsam. Manchmal kann es nach der Behandlung zu einem „Muskelkater-Gefühl“ kommen – das ist normal und zeigt, dass der Körper arbeitet.
Ja! Osteopathie ist in der Schwangerschaft unbedenklich und kann viele Beschwerden lindern. Wir verwenden nur sanfte Techniken und vermeiden Bauchlage.
Ab der ersten Lebenswoche. Besonders nach schweren Geburten, Saugglocke oder Kaiserschnitt kann frühe osteopathische Behandlung hilfreich sein.
Chiropraktik arbeitet hauptsächlich mit schnellen, kurzen Impulsen an der Wirbelsäule (oft mit „Knacken“). Osteopathie ist sanfter, ganzheitlicher und behandelt nicht nur Knochen und Gelenke, sondern auch Organe und das craniosacrale System.
Ja, sogar sehr empfehlenswert! Viele unserer Patienten nutzen beides parallel: Physiotherapie mit Rezept (Kassenleistung) für gezieltes Training, Osteopathie privat für ganzheitliche Ursachenbehandlung.
Nein! Osteopathie ist eine begleitende, ergänzende Behandlung. Bei akuten schweren Erkrankungen, Infektionen, Tumoren etc. gehörst du zum Arzt. Osteopathie kann aber parallel zur schulmedizinischen Behandlung sehr hilfreich sein.